Nach der Operation

Ein großer Schritt ist mit der operativen Maßnahme einer Magenverkleinerung getan. Doch der Weg zu einer dauerhaften, gesunden Gewichtsreduktion geht weiter, denn nur in Kombination mit  Bewegung und gesunder Ernährung kann das gewünschte Ziel erreicht werden. Doch auch diesen Teil des Weges möchten wir mit unseren Patienten gehen und sie weiterhin unterstützen, denn der Erfolg unserer Patienten ist auch unser Erfolg!

Studien und unsere eigenen Erfahrungen haben gezeigt, daß Patienten, die sich regelmäßig zur Kontrolle vorstellen, die besten dauerhaften Erfolge einer Gewichtsreduktion erzielen. Eine dauerhafte Nachsorge ist daher Standard des Adipositaszentrums der MIC-Klinik und klar geregelt. Informationen dazu und vieles mehr finden Sie unter folgenden Punkten:

MEDIKAMENTENEINNAHME NACH MAGEN-OPERATION

ERNÄHRUNG NACH DER OPERATION

< zurück zur Startseite

Die Nachsorgetermine vereinbaren wir mit  Ihnen wie folgt:

1. Monat postoperativ   - Nachsorge

3 Monate postoperativ - Nachsorge

6 Monate postoperativ  - Nachsorge

12 Monate postoperativ  - Nachsorge

Danach erfahren Sie im halbjährlichem und schliesslich im jährlichen Abstand eine Nachsorgekontrolle.

Alternative Nachsorge

Als besonderen Service bieten wir Ihnen nun auch die Möglichkeit einer telefonischen oder online Nachsorge.

Für alle Patienten ab dem 2. Jahr nach der Operation gibt es die Möglichkeit, bei Beschwerdefreiheit, dieses auch per Mail oder Telefon wahrzunehmen.

Wir benötigen für diese Nachsorge:

  • aktuelle Laborwerte (Ca, Eisen, Folsäure, Gesamt-Eiweiß, Vit. B12, Vit. D)


Bitte senden Sie uns diese Unterlagen per Mail (.pdf oder .jpeg) an uebergewicht@mic-berlin.de oder per Fax an: 030/ 809 88 - 217.

Nach Erhalt Ihrer Unterlagen folgt eine persönliche Kontaktaufnahme durch unsere Chirurgen.


Selbstverständlich soll dieser Service kein Ersatz für eine adäquate Nachsorge sein. Bei Beschwerden und spezielleren Fragen vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Termin im Adipositaszentrum. Tel.: 030/ 809 88 - 212

Zertifizierung
News
08.08.2018

Neue Adresse Doris Brecht Ernährungsberatung!

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, ab dem 13.08.2018 finden Sie die Praxis der Ernährungsberatung unter folgnder Anschrift:

Ernährungsberatung Doris Brecht
Wrangelstraße 6-7
12165 Berlin - Steglitz
Tel.: 030/ 780 962-35
www.doris-brecht.de

...lesen Sie hier mehr
28.06.2018

Aktuelles der Selbsthilfegruppe (SHG)

Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise auf der Seite der Selbsthilfegruppe (SHG).

Diese finden Sie hier.

...lesen Sie hier mehr
11.01.2018

Wozu brauchen wir Folsäure?

Folsäure wird auch oft „Folat“ genannt, was vom lateinischen Wort „folium“ abstammt und übersetzt „Blatt“ bedeutet. Als man das erste Mal Folsäure entdeckte, wurde es aus Spinatblättern isoliert, daher der Name. Eine weitere, synonyme Bezeichnung ist Vitamin B9, da es sich um eine wasserlösliche Verbindung der Gruppe von B-Vitaminen handelt. Letztendlich meinen alle Begriffe dasselbe, wobei jedoch das Folat natürlichen Ursprungs ist und die Folsäure das synthetisch hergestellte Äquivalent. Da Folsäure chemisch stabiler ist als Folat, wird es meistens in Nahrungsergänzungsmitteln oder zur Anreicherung von Lebensmitteln eingesetzt. Nach der Aufnahme in den Körper wird die Folsäure dann von der Leber in seine biologisch aktive Form umgewandelt.

Folat ist unverzichtbar für den menschlichen Stoffwechsel, zum Beispiel für die Herstellung von Aminosäuren, Blutzellen und DANN-Bestandteilen, sowie bei der Zellteilung und dem Wachstum. Bei Schwangeren kann ein zu niedriger Folatspiegel im frühen Stadium der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Embryo führen. Für eine optimale Funktion des Folats im Körper ist außerdem eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen B6 und B12 notwendig, da diese in Wechselbeziehung miteinander wirken. Nahrungsmittel, die viel Folat enthalten, sind beispielsweise grünes Blattgemüse (Spinat, Brokkoli), Bohnen, Weizenkeime und Leber. Etwas weniger ist in Eigelb, Milchprodukten und Vollkorn enthalten. Leider ist Folat in natürlichen Produkten recht instabil, sodass bereits nach 3 Tagen 70% des Vitamins seine Wirkung verloren hat. Auch beim Kochen oder Erhitzen geht ein Großteil des Folats (bis zu 95%) verloren. Bei künstlich angereicherten Lebensmitteln, wie z.B. Cerealien, ist die Folsäure stabil und daher effektiver vom Körper aufzunehmen. Am besten sollte die Folsäure jedoch auf leeren Magen eingenommen werden, da so die Bioverfügbarkeit am besten ist (fast 100%, im Gegensatz zu 85% bei Aufnahme mit einer Mahlzeit). Empfohlen wird eine tägliche Zufuhr von 400µg Folsäure, was in etwa 300g Spinat entspricht. Bei Schwangeren sollten es 500-600 µg sein. Die zugelassene Höchstdosis liegt bei etwa 1000µg pro Tag. Schätzungen zufolge sind in Deutschland 79% der Männer und 86% der Frauen ungenügend mit Folat versorgt.

Quelle: Ernährung & Medizin, Ausgabe 3/2017, Seite 62 ff.


...lesen Sie hier mehr
Download

Facebook
You Tube