Ungefähr 20 Ärzte und Ärztinnen sowie Ernährungsberaterinnen  fanden sich am 20.03.2013 zu einer Fortbildungsveranstaltung der Klinik für MIC im Adipositaszentrum ein. Thema der Veranstaltung lautete: 10 Jahre Adipositaschirurgie in einem Zentrum und wurde von Dr. med. Martin Susewind geleitet.

Ziel der Veranstaltung war es den Besuchern Neues auf dem Gebiet der bariatrischen Chirurgie näher zu bringen, die Techniken und Abläufe der OP in der MIC zu erläutern aber auch das Zentrum "Weight Balance" zu präsentieren. Die neuen Räume wurden vor ca einem Dreivierteljahr bezogen und sind bestens ausgestattet - mehrere Räume bieten Platz für Gespräche, Untersuchungen, Veranstaltungen, Konferenzen sowie eine professionelle Lehrküche nebst Esszimmer.

Die Teilnehmer der Veranstaltung hatten zudem die Möglichkeit anhand einer Lernerfolgskontrolle Ihr Wisssen auf die Probe zu stellen.

Die Veranstaltung war sehr informativ, interessant, differeziert interdisziplinär und wurde sehr gut angenommen. So gut, daß wir diese im nächsten Jahr in etwas größerem Umfang wieder machen möchten.

Demnächst werden wir Bilder des Zentrums auf dieser Seite veröffentlichen.

Danke an Alle, die teilgenommen haben!

Ihre Klinik für MIC

Die Ärztekammer hat mit 5 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Zertifizierung
News
08.08.2018

Neue Adresse Doris Brecht Ernährungsberatung!

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, ab dem 13.08.2018 finden Sie die Praxis der Ernährungsberatung unter folgnder Anschrift:

Ernährungsberatung Doris Brecht
Wrangelstraße 6-7
12165 Berlin - Steglitz
Tel.: 030/ 780 962-35
www.doris-brecht.de

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28.06.2018

Aktuelles der Selbsthilfegruppe (SHG)

Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise auf der Seite der Selbsthilfegruppe (SHG).

Diese finden Sie hier.

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11.01.2018

Wozu brauchen wir Folsäure?

Folsäure wird auch oft „Folat“ genannt, was vom lateinischen Wort „folium“ abstammt und übersetzt „Blatt“ bedeutet. Als man das erste Mal Folsäure entdeckte, wurde es aus Spinatblättern isoliert, daher der Name. Eine weitere, synonyme Bezeichnung ist Vitamin B9, da es sich um eine wasserlösliche Verbindung der Gruppe von B-Vitaminen handelt. Letztendlich meinen alle Begriffe dasselbe, wobei jedoch das Folat natürlichen Ursprungs ist und die Folsäure das synthetisch hergestellte Äquivalent. Da Folsäure chemisch stabiler ist als Folat, wird es meistens in Nahrungsergänzungsmitteln oder zur Anreicherung von Lebensmitteln eingesetzt. Nach der Aufnahme in den Körper wird die Folsäure dann von der Leber in seine biologisch aktive Form umgewandelt.

Folat ist unverzichtbar für den menschlichen Stoffwechsel, zum Beispiel für die Herstellung von Aminosäuren, Blutzellen und DANN-Bestandteilen, sowie bei der Zellteilung und dem Wachstum. Bei Schwangeren kann ein zu niedriger Folatspiegel im frühen Stadium der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Embryo führen. Für eine optimale Funktion des Folats im Körper ist außerdem eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen B6 und B12 notwendig, da diese in Wechselbeziehung miteinander wirken. Nahrungsmittel, die viel Folat enthalten, sind beispielsweise grünes Blattgemüse (Spinat, Brokkoli), Bohnen, Weizenkeime und Leber. Etwas weniger ist in Eigelb, Milchprodukten und Vollkorn enthalten. Leider ist Folat in natürlichen Produkten recht instabil, sodass bereits nach 3 Tagen 70% des Vitamins seine Wirkung verloren hat. Auch beim Kochen oder Erhitzen geht ein Großteil des Folats (bis zu 95%) verloren. Bei künstlich angereicherten Lebensmitteln, wie z.B. Cerealien, ist die Folsäure stabil und daher effektiver vom Körper aufzunehmen. Am besten sollte die Folsäure jedoch auf leeren Magen eingenommen werden, da so die Bioverfügbarkeit am besten ist (fast 100%, im Gegensatz zu 85% bei Aufnahme mit einer Mahlzeit). Empfohlen wird eine tägliche Zufuhr von 400µg Folsäure, was in etwa 300g Spinat entspricht. Bei Schwangeren sollten es 500-600 µg sein. Die zugelassene Höchstdosis liegt bei etwa 1000µg pro Tag. Schätzungen zufolge sind in Deutschland 79% der Männer und 86% der Frauen ungenügend mit Folat versorgt.

Quelle: Ernährung & Medizin, Ausgabe 3/2017, Seite 62 ff.


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