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Night-Eating /

Nächtliche Nahrungsaufnahme

Der amerikanische Psychiater Albert Stunkard beschrieb erstmals 1955 regelmäßiges nächtliches Essen als Night Eating Syndrom und legte drei Hauptkriterien fest:

  • Die Betroffenen schlafen schlecht,
  • nehmen mindestens ein Viertel ihrer Nahrungsmenge spätabends oder nachts zu sich
  • und haben am nächsten Morgen keinen Hunger.

Auch wenn das Krankheitsbild schon früh beschrieben wurde, sind bis heute viele Hintergründe unklar. Es ist auch nicht klar ob das „Night-Eating“ generell als Essstörung eingestuft werden kann, da es durchaus „Patienten“ gibt, die sich trotz der nächtlichen Heißhungerattacken tagsüber normal und geregelt ernähren. Sollten die nächtlichen Kühlschranküberfälle allerdings gehäuft und sehr ausgiebig vorkommen sollte eine Verhaltenstherapie angedacht werden, vor allem dann wenn die Essanfälle mit depressiven Verstimmungen einhergehen.