persönlicher Antrag

In einem persönlichen Antragsschreiben hat der Patient die Möglichkeit seine Bitte um Kostenübernahme mit seinen eigenen Worten zu formulieren. Dieses Schreiben ist nicht unwichtig, da die Krankenkasse/ der MDK somit einen ehrlichen und direkten Einblick in das Leben, die Gefühle, das seelische und körperliche Leid der Patienten bekommt. Dabei soll der Antrag nicht übertrieben sein, sondern ehrliche Wünsche und Ziele beinhalten, wie z. B.: "Ich möchte gerne wieder in normalen Boutiquen Kleidung kaufen gehen" oder "ich möchte mit meinem Sohn Fußball spielen können".

Dieser Antrag kann handschriftlich oder maschinell erstellt werden, muß aber immer handschriftlich persönlich unterschrieben sein.

Wichtig: Der Patient hat eine Bitte an seine Krankenkasse. Diese sollte auch so formuliert werden. 

TIPP: Verwenden Sie KEINE Vordrucke!

 Einige Kassen haben eigene Patientenfragebögen. Wir besprechen im Einzelfall mit Ihnen was genau für Ihren Antrag wichtig ist.

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Zertifizierung
News
06.12.2016

Neue Mehle im Trend

Der Lebensmittel-Markt wird zur Zeit von getreidefreien Mehlen und daraus hergestellten Lebensmitteln wie Brot oder Nudeln belebt. Hülsenfrüchte (Leguminosen) stehen dabei besonders im Fokus. Denn vor allem durch ihren hohen Proteingehalt sind diese eine gesunde, preiswerte und nachhaltige Alternative. Besonders im Trend scheinen Lupinenmehle zu liegen. 22 Prozent aller in 2015 eingeführten Backwaren mit Lupinenmehl kamen in Deutschland auf den Markt. Lupinensamen zeichnen sich dadurch aus, dass sie viel Eiweiß inklusive aller essentiellen Aminosäuren aufweisen. Sie enthalten außerdem wenig Fett, sind leichter verdaulich als Hülsenfrüchte und weniger allergen als Soja. Des Weiteren kommen sie auf heimischem Boden, meist im ökologischen Anbau vor, sodass Gentechnik nicht zum Einsatz kommt. Soja- und Lupinenmehl enthalten mit ca. 35g pro 100g den höchsten Eiweißanteil.

Neben den Leguminosenmehlen gibt es noch sogenannte Pseudogetreide, die ebenfalls immer mehr vertreten sind auf dem Lebensmittel-Markt.

Pseudogetreide sind Pflanzen, die zwar Körner hervorbringen, botanisch aber nicht wie Weizen, Mais und Reis zu den Süßgräsern zählen. Bekannte Pseudogetreide sind z. B. Amaranth, Buchweizen und Quinoa, die alle glutenfrei sind. Sie haben einen deutlich  höheren Eiweißgehalt als Weizen und sind reich an der essentiellen Aminosäure Lysin. Ein weiteres Pseudogetreide, was momentan einen regelrechten Boom erlebt, sind die Chiasamen. Sie enthalten ebenfalls mehr Eiweiß als die üblichen Getreidearten und alle essentiellen Aminosäuren sowie zusätzlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Chiasamen eignen sich gut als Zutat für Brot und Backwaren. Sie können dabei 10 Prozent des Mehls ersetzen.

Quelle: Ernährung im Fokus, 16. Jahrgang. Mai/Juni 2016

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25.11.2016

Der neue SHG-Plan 2017 ist online!

Ab sofort ist der Veranstaltungsplan für das 1. Halbjahr 2017 der Adipositas-Selbsthilfegruppe online.

Besuchen Sie gern die Gruppentreffen an zwei Standorten, in Schöneberg oder in Zehlendorf.

Einmal im Monat finden Fachvorträge zu interessanten Themen im Adipositaszentrum der MIC-Klinik statt.

Alle Informationen und den Veranstaltungsplan zum Download finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und einen angeregten Austausch.
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13.10.2016

Grüner Tee - welcher ist der Beste?

Inzwischen findet man ihn überall: in Bioläden, Supermärkten oder Drogerien, den "Matcha-Tee". Der knallgrüne, aus Japan stammende Grüntee ist bei uns mehr Kultgetränk, gilt dort aber als Kostbarkeit. Es dauert 5 Jahre bis der Tee erntereif ist und zu feinem Pulver vermahlen werden kann. Er unterscheidet sich außerdem vom üblichen grünen Tee im Anbau, da die Pflanzen drei Wochen vor der Reife mit Bambusmatten beschattet werden, damit sie mehr Chlorophyll produzieren. Nach der Ernte wird der Fermentationsvorgang, im Gegensatz zu anderen Tees, sehr früh gestoppt um möglichst viele Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Antioxidantien zu erhalten. Dies entspricht in etwa einem 15-mal höheren Gehalt als bei normalem Grüntee. Nur ausgewählte Blätter werden dann in einer Steinmühle vorsichtig zu Pulver vermahlen. Für 30 g Matcha zahlt man hier zwischen 20 und 50€. Die Zubereitung ist ebenfalls besonders: Zuerst wird ein halber Teelöffel Matcha-Pulver in eine vorgewärmte Tasse mit Wasser gegeben, dann mit einem Bambusbesen (dem „Chasen“) schaumig gerührt. So wird das ganze Teeblatt mit allen Nährstoffen beim Trinken aufgenommen. Jedoch konnte wissenschaftlich noch nicht belegt werden, ob der Matcha tatsächlich gesünder ist als herkömmlicher Grüntee. Liebhaber schätzen an ihm vor allem seine satte Farbe und den intensiven, leicht bitteren Geschmack.

Quelle: pm-Magazin 2/2016

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