persönlicher Antrag

In einem persönlichen Antragsschreiben hat der Patient die Möglichkeit seine Bitte um Kostenübernahme mit seinen eigenen Worten zu formulieren. Dieses Schreiben ist nicht unwichtig, da die Krankenkasse/ der MDK somit einen ehrlichen und direkten Einblick in das Leben, die Gefühle, das seelische und körperliche Leid der Patienten bekommt. Dabei soll der Antrag nicht übertrieben sein, sondern ehrliche Wünsche und Ziele beinhalten, wie z. B.: "Ich möchte gerne wieder in normalen Boutiquen Kleidung kaufen gehen" oder "ich möchte mit meinem Sohn Fußball spielen können".

Dieser Antrag kann handschriftlich oder maschinell erstellt werden, muß aber immer handschriftlich persönlich unterschrieben sein.

Wichtig: Der Patient hat eine Bitte an seine Krankenkasse. Diese sollte auch so formuliert werden. 

TIPP: Verwenden Sie KEINE Vordrucke!

 Einige Kassen haben eigene Patientenfragebögen. Wir besprechen im Einzelfall mit Ihnen was genau für Ihren Antrag wichtig ist.

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News
03.03.2017

Gehärtetes Fett und Trans-Fettsäuren

Auf natürlichem Weg entstehen Trans-Fettsäuren (= TFA) im Pansen von Wiederkäuern durch Bakterien, die gesättigte Fettsäuren im Futter umwandeln. So gelangen die TFA in die Milch und Milchprodukte, genauso wie in das Fleisch von Rind, Schaf und Ziege. Sie können aber auch bei der industriellen Verarbeitung von Pflanzenölen entstehen. Dieser Prozess nennt sich „Fetthärtung“. Bei einigen Produkten sind gehärtete Fette notwendig um bestimmte Qualitätsansprüche wie Konsistenz, Temperaturbeständigkeit oder Haltbarkeit zu erfüllen, z.B. bei Frittiertem, Fast Food oder Gebäck. Bei der Härtung von Fett werden die freien Doppelbindungen von ungesättigten Fettsäuren mit Wasserstoff abgesättigt. Wenn die Fette nicht vollständig, sondern nur teilgehärtet werden, können als Zwischenprodukt TFA entstehen. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge, nehmen Verbraucher in Deutschland die meisten TFA über Butter, Fleischerzeugnisse, Pizza, frittierte Kartoffelgerichte und Milchprodukte zu sich. Markenmargarinen und Streichfette weisen seit der Herstellungsumstellung aus den 1990-er Jahren in der Regel weniger als 1% TFA auf. In Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind sowohl die natürlichen TFA als auch die industriellen Ursprungs bedenklich. Sie lassen das LDL-Cholesterin und den Triglycerid-Spiegel ansteigen und senken zugleich das HDL-Cholesterin. Bei Lebensmittelverpackungen sollte daher darauf geachtet werden, ob „ganz gehärtete“ oder „teilweise gehärtete“ Fette enthalten sind, da nur bei der Teilhärtung TFA entstehen können.

Quelle: Unilever Ernährungs-Forum Mai 2016


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22.12.2016
Frohe Festtage

Das Adipositaszentrum der Klinik für MIC wünscht Ihnen und Ihren Lieben besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017!


Ab dem 2. Januar 2017 ist das Team des Adipositaszentrum wieder für Sie da!

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