Bescheinigungen der jeweilig behandelnden Ärzte

Hausarzt

Der Hausarzt kennt und begleitet den Patienten meist seit Jahren und kann die gesundheitliche Situation des Patienten in der Regel gut einschätzen. Er weiß um die Bemühungen der Patienten, die auf Dauer keine stabile Gewichtsreduktion gebracht haben. Aus diesem Grund ist eine Bescheinigung/ ein Attest des jeweiligen Hausarztes wichtig für die Prüfung beim MDK.

Inhalt der Bescheinigung

  • Seit wann befindet sich der Patient in Behandlung?
  • Diagnosen
  • trotz Bemühungen war eine dauerhafte Gewichtsreduktion mit konservativen Mitteln nicht erreichbar
  • Befürwortung der operativen Maßnahme

Orthopäde

Für Patienten, die sich aufgrund von Gelenk- und/ oder Rückenbeschwerden in fachärztlicher Behandlung befinden, ist es sinnvoll eine Bescheinigung des Orthopäden beizulegen. Insbesondere dann, wenn sportliche Aktivitäten aufgrund der Beschwerden am Bewegungsapparat nicht möglich sind.

Inhalt der Bescheinigung

  • Seit wann befindet sich der Patient in Behandlung
  • Diagnosen/ Beschwerdesymptomatik
  • Motivation zur Bewegungstherapie ist bei Reduktion des Gewichtes vorhanden, im Rahmen der Möglichkeiten.
  • Befürwortung der operativen Maßnahme

Gynäkologe

Patientinnen, bei denen aufgrund des Übergewichtes gynäkologischerseits Beschwerden (z.B.: Blutungsunregelmäßigkeiten, ausbleibender Kinderwunsch) bestehen, sollten mit ihrer/m behandelnden Ärztin /Arzt Rücksprache halten und sich diese in Form einer Bescheinigung/ eines Attestes bestätigen lassen.

Inhalt der Bescheinigung

  • Seit wann befindet sich die Patientin in Behandlung
  • Diagnose(n)
  • Befürwortung der operativen Maßnahme

Sollten seitens Ihrer Ärzte Rückfragen aufkommen, können diese uns gerne telefonisch kontaktieren (030- 809 88 212).

Bedenken Sie bitte, daß für Ihren Arzt durch diese Atteste ein zusätzlicher Arbeitsaufwand entsteht.  Wir empfehlen Ihnen einen Termin auszumachen und in Ruhe mit Ihrem Arzt über die geplante Operation zu sprechen. Es kann durchaus sein, daß Sie für das ein oder andere Schriftstück etwas zahlen müssen bzw. etwas Zeit einplanen müssen bis zur Fertigstellung der Bescheinigung. Haben Sie bitte Verständnis dafür!

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Zertifizierung
News
25.07.2016

Biotin - Haare, Nägel und Haut

Biotin ist an vielen Stoffwechselprozessen und am Zellwachstum beteiligt, auch am Metabolismus der schwefelhaltigen Aminosäuren der Nagelmatrix.

Der Schätzwert für eine angemessene Biotinzufuhr liegt bei Jugendlichen und Erwachsenen bei 30-60 Mikrogramm pro Tag.

Gute Lieferanten sind Leber, Sojabohne, Eigelb, Nüsse, Haferflocken, Spinat, Champignons und Linsen.

Quelle: Ernährung im Fokus, 15. Jahrgang, November/Dezember 2015

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05.07.2016

Der neue SHG-Plan ist online!

Ab sofort ist der Veranstaltungsplan für das 2. Halbjahr 2016 der Adipositas-Selbsthilfegruppe online.

Besuchen Sie gern die Gruppentreffen an zwei Standorten, in Schöneberg oder in Zehlendorf.

Einmal im Monat finden Fachvorträge zu interessanten Themen im Adipositaszentrum der MIC-Klinik statt.

Alle Informationen und den Veranstaltungsplan zum Download finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und einen angeregten Austausch.

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04.07.2016

Zink für das Immunsystem

Zink ist ein essentielles Spurenelement, auf das jede unserer Körperzellen angewiesen ist. Jeder Mensch enthält zwischen 2 und 3g Zink, wobei sich der Großteil in Knochen und Muskeln befindet. Da wir jedoch keinen Zinkspeicher besitzen, sind wir auf die tägliche Zufuhr von außen angewiesen. Die WHO schätzt, dass etwa ein Drittel der Weltbevölkerung unter Zinkmangel leidet. Besonders Länder mit geringem allgemeinen Nahrungsangebot sind davon betroffen. Zudem kann verstärkter Konsum von Samen, Bohnen und Getreide durch die enthaltene Phytinsäure die Bioverfügbarkeit von Zink vermindern. In Deutschland leiden besonders ältere Menschen unter dem Risiko einen Zinkmangel zu entwickeln. Empfohlen werden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Frauen 7mg pro Tag und für Männer 10mg täglich.

Zink ist vor allem für die Immunabwehr von Bedeutung. Bei erniedrigtem Zinkspiegel können die Zellen, die für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind, nicht mehr optimal funktionieren. Sie produzieren beispielsweise weniger Antikörper oder werden selbst weniger hergestellt. Auch knapp 10% unserer körpereigenen Proteine enthalten Zink. Typische Symptome eines Zinkmangels können sein: Haarausfall, Geruchs-/Geschmacksstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit oder Wundheilungsstörungen. Doch viele Betroffene können schon längst an einem verminderten Zinkspiegel leiden, ohne sichtbare Auffälligkeiten.

Quelle: Ernährung & Medizin 4/2015   S. 156

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