Wie unser Stoffwechsel funktioniert

09.09.2017

Wie unser Stoffwechsel funktioniert

Als Stoffwechsel, oder „Metabolismus“, werden alle lebenswichtigen Vorgänge und Funktionen des Körpers bezeichnet. Durch biochemische Prozesse werden Nährstoffe in die Zellen geleitet, verarbeitet, umgebaut und andere Stoffe ausgeleitet. Dabei kann der Körper entweder zugeführte Nahrung verwenden oder auf gespeicherte Reserven zurückgreifen. Weitere Einflussfaktoren sind das Nervensystem, Hormone, Enzyme und Umweltfaktoren, wie zum Beispiel die Temperatur. Die Energie für die einzelnen Vorgänge wird aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen gewonnen, die durch den Darm als kleinste Bausteine ins Blut gelangen und in jede Körperregion transportiert werden können. Man unterscheidet die verschiedenen Stoffwechsel wie folgt:

- Kohlenhydratstoffwechsel

Kohlenhydrate werden zu Einfachzuckern, also Glukose oder Fruktose, zerlegt und sind die schnellste Energiequelle für unseren Körper. Aus ihnen kann relativ einfach viel Energie gewonnen und den Zellen als Brennstoff zur Verfügung gestellt werden. Überschüssiger Zucker wird als Glykogen in Muskeln und Leber zwischengelagert. Die Leber kann somit auch dann die Zellen mit Zucker versorgen, wenn gerade keine Nahrung zugeführt wird. Wenn die Glykogenspeicher voll sind, werden die restlichen Kohlenhydrate in Fett umgewandelt und im Fettgewebe abgelagert. Das geschieht jedes Mal, wenn mehr Energie als notwendig über die Nahrung aufgenommen und nicht anderweitig, zum Beispiel über Sport, verbrannt wird.

- Fettstoffwechsel / Lipidstoffwechsel

Fette dienen vor allem dem Aufbau und Erhalt von Zellmembranen, Hormonen und hormonähnlichen Substanzen. Außerdem liefern sie auf kleine Mengen viel Energie und können gut gespeichert werden. Sie bestehen aus Fettsäuren, Glyceriden und Cholesterin. Mit der Nahrung aufgenommen, werden sie zuerst im Magen emulgiert und dann in Leber und Darm weiter aufgespalten. Damit der Organismus immer ausreichend mit Triglyceriden und Cholesterin versorgt ist, wird der größte Teil des Fettes eingelagert für Mangelzeiten.

- Eiweißstoffwechsel

Eiweiß ist der Grundbaustein für nahezu jede Körperzelle von der Hautzelle bis hin zum Blutkörperchen. Aus ihm werden neue Zellen gebildet und bestehende Zellen repariert. Wenn das Eiweiß aus der Nahrung verdaut wird, zerlegt es der Verdauungstrakt in einzelne Aminosäuren, die wiederum neu zusammengesetzt werden können. Es gibt 20 verschiedene Aminosäuren, aus denen mehr als 50.000 unterschiedliche neue Stoffe aufgebaut werden können, unter anderem Enzyme, Transporter, Organzellen, Muskelzellen und vieles mehr. 9 dieser Aminosäuren können wir nicht selbst herstellen, sie müssen deshalb regelmäßig zugeführt werden und heißen daher auch „essentielle Aminosäuren“. Allerdings existiert im Gegensatz zu Fett und Kohlenhydraten kein Eiweißspeicher. Nicht genutztes Eiweiß wird daher ausgeschieden.

- Mineralstoffwechsel

Anorganische Mengen- und Spurenelemente wie Eisen, Zink, Kalzium, Magnesium usw. sind lebensnotwendige Stoffe, die regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie kommen in unterschiedlichen Mengen und Häufigkeiten in tierischen und pflanzlichen Produkten vor. Deshalb ist ein breites Nahrungsmittelspektrum unerlässlich für die Gesundheit und die Funktionstüchtigkeit des Stoffwechsels. Die meisten Mineralstoffe stehen in Wechselbeziehung zueinander und können sich gegenseitig in ihrer Wirkung fördern. Kalzium und Phosphat beispielsweise sind gemeinsam am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt, Kalzium und Magnesium sind zusammen für die Muskelfunktion nötig.

Damit der gesamte Stoffwechsel reibungslos funktioniert, sollte die Ernährung ausgewogen und abwechslungsreich sein. Nur so ist sichergestellt, dass alle wichtigen Nährstoffe vorhanden sind. Jedoch kann auch ein Zuviel an Nährstoffen schädlich sein, weshalb bei der Einnahme von Supplementen grundsätzlich Vorsicht geboten ist. Besonders schädlich auf den Stoffwechsel wirken Radikal- und Nulldiäten. Sie bewirken eine Herunterregelung der Stoffwechselfunktionen (den sogenannten „Hungerstoffwechsel“) und führen meist zum unbeliebten Jojo-Effekt.

Positiv dagegen wirkt Sport, denn er erhöht den Energieverbrauch. Mit der richtigen Ernährung wird so durch eine negative Energiebilanz der angesammelte Fettspeicher verbraucht. Zudem benötigen Muskelzellen im Ruhezustand mehr Energie als Gewebe ohne Muskulatur, also wird quasi auch „im Schlaf“ Fett verbrannt.

Aus: Diabetes living, Ausgabe 05/2016, Oktober/November
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Erhöhter Nährstoffbedarf bei „Risikogruppen“

29.08.2017

Erhöhter Nährstoffbedarf bei „Risikogruppen“

Es gibt einige Personengruppen, bei denen es ratsam ist, die Versorgung mit Nährstoffen regelmäßig zu überprüfen. Bestimmte Faktoren in unserem Leben können dafür sorgen, dass eine erhöhte Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen erforderlich wird. Zu diesen „Risikogruppen“ gehören:

1. Chronisch Kranke: Der Bedarf an einzelnen Nährstoffen kann je nach Erkrankung verschieden sein.

2. Schwangere / Stillende: Besonders auf Folsäure, Jod, Eisen, Vitamin B12 und Vitamin E sollte geachtet werden, um eine Unterversorgung des Embryos bzw. Säuglings zu vermeiden.

3. Leistungssportler: Je nach Sportart können der Magnesium- und Eisenbedarf sowie der Protein- und Kohlenhydratbedarf erhöht sein.

4. Raucher: Schadstoffe aus der Zigarette sorgen für einen verstärkten Vitamin C und E sowie Zink-Verbrauch.

5. Häufige Diäten: Ständiges Diäthalten kann einen Mangel an Eisen, Folsäure, Vitamin B6 und Zink hervorrufen.

6. Vegetarier / Veganer: Diese Gruppen sollten besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B12, Vitamin D, Eisen, Jod, Calcium und Eiweiß achten.

Quelle: Diabetes living, Ausgabe Dez./Jan. 2016, Seite 50


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Erbsen, Bohnen, Linsen – kleine Früchte, die es in sich haben

10.08.2017

Erbsen, Bohnen, Linsen – kleine Früchte, die es in sich haben

In vielen Ländern gelten Hülsenfrüchte als Grundnahrungsmittel, doch in Deutschland sind die vielen Vorteile der „Leguminosen“ noch weitestgehend unbekannt. Es gibt sie in den verschiedensten Farben und Formen, sie sind vielseitig einsetzbar und bieten wertvolle Inhaltsstoffe. Zu den bekanntesten Hülsenfrüchten zählen Erbsen, Bohnen und Linsen. Aber auch die Erdnuss gehört, botanisch gesehen, zu derselben Familie. Aus Indien, Afrika, Asien oder Amerika werden weitere Arten importiert, wie zum Beispiel Kichererbsen und Sojabohnen.

Linsen sind die Samen einer der ältesten Kulturpflanzen und kommen ursprünglich aus dem Orient. Heute existieren über 50 verschiedene Sorten. Enthaltene Nährstoffe sind neben Eiweiß und Kohlenhydraten auch viele Ballaststoffe sowie die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan. Der hohe Puringehalt ist allerdings für Gicht-Erkrankte schädlich.

In Süd- und Mittelamerika werden größtenteils Bohnen verzehrt, welche bei falscher Zubereitung schwer verdaulich sein können. Daher sollten die vorgegebenen Einweich- und Kochzeiten unbedingt eingehalten werden. In Suppen, Eintöpfen, Salaten oder als Beilage werden aus diesem Grund häufig verdauungsfördernde Gewürze zugefügt.

Erbsen bekommt man getrocknet oder frisch zu kaufen und in einigen Ländern gelten sie als Sinnbild der Fruchtbarkeit. Erbsen gehören zu den eiweißreichsten Gemüsearten und durch den hohen Ballaststoffgehalt gehen die ebenfalls enthaltenen Kohlenhydrate langsamer ins Blut über. Zudem liefern sie Folsäure, Zink, Eisen, Kupfer und die Vitamine C und K.

Kichererbsen werden vielfach im Orient angebaut und verzehrt. Roh enthalten sie Giftstoffe und müssen vor dem Verzehr unbedingt gekocht werden. Zu Pulver vermahlen können sie als Mehlersatz verwendet werden oder finden sich zum Beispiel im bekannten „Hummus“.

Erdnüsse sind in der Lebensmittelproduktion nicht mehr wegzudenken. Egal, ob als gesalzener Snack, cremiger Aufstrich, Öl oder naturell. Die Erdnuss ist reich an Linolsäure sowie Vitamin E, Biotin, Kalium und Magnesium. Sie passt sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Gerichten.

Aus Südostasien kommt die Sojabohne in den Färbungen gelb, braun, grün, rot oder cremefarben. Ihre Formen reichen von klein und rund bis gewölbt und länglich. Meist werden die Bohnen in verarbeiteter Form angeboten als Tofu, Sojasauce, Sojaöl oder Sojabohnenpaste (Miso).

Wie alle Hülsenfrüchte sind sie nährstoffreich mit einer geringen Energiedichte. Sie sättigen langanhaltend und fördern die Verdauung. Zudem wirken sie positiv auf den Blutzuckerspiegel und stellen gerade für Vegetarier und Veganer wichtige Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoffquellen dar.

Quelle: Diabetes living, Ausgabe 06/2016 Dez.-Jan., S. 52 ff.


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Änderung SHG-Plan!

12.07.2017

Änderung SHG-Plan!

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,
der SHG-Plan hat sich geändert! Der Vortrag vom 22.09.2017 (Hr. Zimolong-Heilpraktiker) findet nun am 15.09.2017 statt. Der Termin am 22.09.2017 fällt komplett aus!
Bitte beachten Sie den neuen SHG-Plan.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

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Der neue SHG-Plan 2017 ist online!

04.07.2017

Der neue SHG-Plan 2017 ist online!

Ab sofort ist der Veranstaltungsplan für das 2. Halbjahr 2017 der Adipositas-Selbsthilfegruppe online.

Besuchen Sie gern die Gruppentreffen an zwei Standorten, in Schöneberg oder in Zehlendorf.

Einmal im Monat finden Fachvorträge zu interessanten Themen im Adipositaszentrum der MIC-Klinik statt.

Alle Informationen und den Veranstaltungsplan zum Download finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und einen angeregten Austausch. ...lesen Sie hier mehr

Pressemitteilung

22.05.2017

Pressemitteilung

Eine aktuelle Pressemitteilung finden Sie hier.

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Hautpflege von Innen

03.05.2017

Hautpflege von Innen

Sowohl unser Trink- als auch das Essverhalten wirken sich entscheidend auf die Hautgesundheit aus. Durch die Auswahl der richtigen Lebensmittel kann man diese in positiver Weise beeinflussen:

1. Walnüsse

Diese Nüsse sind besonders reich an Pantothensäure und Omega-3-Säuren, die für eine glatte und widerstandsfähige Haut sorgen. Vitamin E als Antioxidans schützt die Zellen vor freien Radikalen. Zusätzlich liefern Walnüsse noch Calcium, Kalium, Magnesium, Zink und Eisen.

2. Mohrrüben

Sie sind nicht nur gut für die Augen: Das Betacarotin als Vorstufe von Vitamin A in Möhren unterstützt ebenfalls die Funktion von Haut und Schleimhäuten. Allerdings kann es nur in Verbindung mit Fett aufgenommen werden, zum Beispiel in einem Salat mit Öl-Dressing.

3. Linolsäure

Linolsäure gehört zu den Omega-6-Fettsäuren und ist viel in Pflanzenölen wie Sonnenblumen-, Distel- und Maiskeimöl. Ein Mangel an diesem Fett kann zu rauen oder geröteten Hautstellen führen. Zudem hilft es das Bindegewebe zu stärken.

4. Vollkornbrot aus Sauerteig

Dunkles Vollkornbrot wird häufig mit Sauerteig hergestellt und ist besonders gut verträglich. Durch die verwendeten ganzen Körner enthält es viele B-Vitamine sowie Kalium, Magnesium, Eisen und Selen.

5. Buttermilch

Die angesäuerte Milch beinhaltet besonders das Vitamin B12 und Calcium. Außerdem ist sie sehr fettarm. Doch auch von außen hat sie einen beruhigenden und glättenden Effekt auf die Haut, als Gesichtsmaske oder Badezusatz.

6. Fleisch

Ein Mangel an Vitamin B2 kann mit ein Grund für trockene Haut und rissige Lippen sein. Ein mageres Steak beispielsweise liefert viel B2 und Zink. Vegetarier können auf Milch, Weizenkeime und Vollkornprodukte zurückgreifen. Vitamin B6 aus Hühner- und Schweinefleisch wirkt Entzündungen im Augen-, Nasen- und Mundbereich entgegen.

7. Meerrettich

Die Schärfe der Meerrettichwurzel kommt hauptsächlich von den enthaltenen Senfölen, welche die Durchblutung der Haut fördern. Sie wirkt außerdem desinfizierend und gilt als natürliches Antibiotikum. Am besten sollte sie frisch verwendet werden.

8. Fetter Fisch

Lachs, Sardinen und andere Meeresfische sind besonders reich an Omega-3-Fett, welches positive Wirkung auf Herz, Kreislauf und Zellstoffwechsel hat. Es mindert oxidativen Stress und sorgt für Feuchtigkeit und Spannkraft bei Haut und Haaren. Walnüsse, Leinsamen und Rapsöl enthalten ebenfalls Omega-3.

Quelle: Diabetes living, Ausgabe 06/2016 Dez.-Jan., S. 73


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Presse-Artikel

12.04.2017

Presse-Artikel

Der Tagesspiegel Berlin hat in seiner Monatgs-Ausgabe vom 10.04.2017, in der Rubik Gesundheit, einen Bericht über den Weg einer unserer Patientinnen gebracht. Wie sie Hilfe suchte und erfolgreich mit Hilfe der Magenbypass Operation 80kg Gewicht verlor.

Der Artikel erscheint nochmal am 13.04.2017 in der Ausgabe des Magazins: Tagesspiegel Gesundheit.

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Calciumcarbonat oder Calciumcitrat – welches Präparat ist besser nach einer bariatrischen OP?

28.03.2017

Calciumcarbonat oder Calciumcitrat – welches Präparat ist besser nach einer bariatrischen OP?

Calcium ist ein Mineralstoff, welcher unerlässlich ist für den Knochenstoffwechsel. Bei einer unzureichenden Versorgung kann es daher zu Abbauprozessen an den Knochen und Zähnen kommen. Nach einem bariatrischen Eingriff besteht deshalb die Empfehlung Calcium lebenslang zu supplementieren. Es gibt verschiedene Darreichungsformen von Calcium: Als Calciumcarbonat und als Calciumcitrat. Das anorganische Calciumcarbonat benötigt ein saures Milieu, um sich aufzulösen. Im Normalfall reicht die Magensäure dafür aus, doch in manchen Fällen ist zu wenig Säure vorhanden oder es werden säurehemmende Medikamente eingenommen, was die Aufnahme erschwert. Calciumcitrat kann auch bei weniger Magensäure gut gelöst werden. Die Resorptionsrate unterscheidet sich allerdings nur um wenige Prozent. Einigen Präparaten, die Calciumcarbonat enthalten, wird aus diesem Grund Zitronensäure zugesetzt, um eine bessere Aufnahme zu ermöglichen. Bei flüssigen Präparaten liegt das Calcium bereits in gelöster Form vor.

Generell kann die Calciumresorption durch Milch und Fett gefördert, durch Eisen jedoch gehemmt werden. Lassen Sie deshalb mindestens 2 Stunden Zeitabstand zwischen der Einnahme eines calcium- und eines eisenhaltigen Präparates. Am besten sollte Calcium über den Tag verteilt eingenommen werden oder vor dem Schlafen gehen, was einem nächtlichen Knochenabbau vorbeugen kann. Schlechte Calciumwerte können auch durch einen Vitamin-D-Mangel hervorgerufen werden, denn das Vitamin ist notwendig für die Calciumeinbauprozesse. Daher sollten Calcium und Vitamin D stets zusammen nach einer bariatrischen Operation eingenommen werden.

Quelle: „Herausforderung Adipositaschirurgie“ von Dr. Heike Raab und „Ernährung im Kontext der bariatrischen Chirurgie“ von Mario Hellbardt


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Gehärtetes Fett und Trans-Fettsäuren

03.03.2017

Gehärtetes Fett und Trans-Fettsäuren

Auf natürlichem Weg entstehen Trans-Fettsäuren (= TFA) im Pansen von Wiederkäuern durch Bakterien, die gesättigte Fettsäuren im Futter umwandeln. So gelangen die TFA in die Milch und Milchprodukte, genauso wie in das Fleisch von Rind, Schaf und Ziege. Sie können aber auch bei der industriellen Verarbeitung von Pflanzenölen entstehen. Dieser Prozess nennt sich „Fetthärtung“. Bei einigen Produkten sind gehärtete Fette notwendig um bestimmte Qualitätsansprüche wie Konsistenz, Temperaturbeständigkeit oder Haltbarkeit zu erfüllen, z.B. bei Frittiertem, Fast Food oder Gebäck. Bei der Härtung von Fett werden die freien Doppelbindungen von ungesättigten Fettsäuren mit Wasserstoff abgesättigt. Wenn die Fette nicht vollständig, sondern nur teilgehärtet werden, können als Zwischenprodukt TFA entstehen. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge, nehmen Verbraucher in Deutschland die meisten TFA über Butter, Fleischerzeugnisse, Pizza, frittierte Kartoffelgerichte und Milchprodukte zu sich. Markenmargarinen und Streichfette weisen seit der Herstellungsumstellung aus den 1990-er Jahren in der Regel weniger als 1% TFA auf. In Bezug auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind sowohl die natürlichen TFA als auch die industriellen Ursprungs bedenklich. Sie lassen das LDL-Cholesterin und den Triglycerid-Spiegel ansteigen und senken zugleich das HDL-Cholesterin. Bei Lebensmittelverpackungen sollte daher darauf geachtet werden, ob „ganz gehärtete“ oder „teilweise gehärtete“ Fette enthalten sind, da nur bei der Teilhärtung TFA entstehen können.

Quelle: Unilever Ernährungs-Forum Mai 2016


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Frohe Festtage

22.12.2016
Frohe Festtage

Das Adipositaszentrum der Klinik für MIC wünscht Ihnen und Ihren Lieben besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017!


Ab dem 2. Januar 2017 ist das Team des Adipositaszentrum wieder für Sie da!

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Backen in der Vorweihnachtszeit: Neue Mehle im Trend

06.12.2016

Neue Mehle im Trend

Der Lebensmittel-Markt wird zur Zeit von getreidefreien Mehlen und daraus hergestellten Lebensmitteln wie Brot oder Nudeln belebt. Hülsenfrüchte (Leguminosen) stehen dabei besonders im Fokus. Denn vor allem durch ihren hohen Proteingehalt sind diese eine gesunde, preiswerte und nachhaltige Alternative. Besonders im Trend scheinen Lupinenmehle zu liegen. 22 Prozent aller in 2015 eingeführten Backwaren mit Lupinenmehl kamen in Deutschland auf den Markt. Lupinensamen zeichnen sich dadurch aus, dass sie viel Eiweiß inklusive aller essentiellen Aminosäuren aufweisen. Sie enthalten außerdem wenig Fett, sind leichter verdaulich als Hülsenfrüchte und weniger allergen als Soja. Des Weiteren kommen sie auf heimischem Boden, meist im ökologischen Anbau vor, sodass Gentechnik nicht zum Einsatz kommt. Soja- und Lupinenmehl enthalten mit ca. 35g pro 100g den höchsten Eiweißanteil.

Neben den Leguminosenmehlen gibt es noch sogenannte Pseudogetreide, die ebenfalls immer mehr vertreten sind auf dem Lebensmittel-Markt.

Pseudogetreide sind Pflanzen, die zwar Körner hervorbringen, botanisch aber nicht wie Weizen, Mais und Reis zu den Süßgräsern zählen. Bekannte Pseudogetreide sind z. B. Amaranth, Buchweizen und Quinoa, die alle glutenfrei sind. Sie haben einen deutlich  höheren Eiweißgehalt als Weizen und sind reich an der essentiellen Aminosäure Lysin. Ein weiteres Pseudogetreide, was momentan einen regelrechten Boom erlebt, sind die Chiasamen. Sie enthalten ebenfalls mehr Eiweiß als die üblichen Getreidearten und alle essentiellen Aminosäuren sowie zusätzlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Chiasamen eignen sich gut als Zutat für Brot und Backwaren. Sie können dabei 10 Prozent des Mehls ersetzen.

Quelle: Ernährung im Fokus, 16. Jahrgang. Mai/Juni 2016

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Der neue SHG-Plan 2017 ist online!

25.11.2016

Der neue SHG-Plan 2017 ist online!

Ab sofort ist der Veranstaltungsplan für das 1. Halbjahr 2017 der Adipositas-Selbsthilfegruppe online.

Besuchen Sie gern die Gruppentreffen an zwei Standorten, in Schöneberg oder in Zehlendorf.

Einmal im Monat finden Fachvorträge zu interessanten Themen im Adipositaszentrum der MIC-Klinik statt.

Alle Informationen und den Veranstaltungsplan zum Download finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und einen angeregten Austausch. ...lesen Sie hier mehr

Grüner Tee - welcher ist der Beste?

13.10.2016

Grüner Tee - welcher ist der Beste?

Inzwischen findet man ihn überall: in Bioläden, Supermärkten oder Drogerien, den "Matcha-Tee". Der knallgrüne, aus Japan stammende Grüntee ist bei uns mehr Kultgetränk, gilt dort aber als Kostbarkeit. Es dauert 5 Jahre bis der Tee erntereif ist und zu feinem Pulver vermahlen werden kann. Er unterscheidet sich außerdem vom üblichen grünen Tee im Anbau, da die Pflanzen drei Wochen vor der Reife mit Bambusmatten beschattet werden, damit sie mehr Chlorophyll produzieren. Nach der Ernte wird der Fermentationsvorgang, im Gegensatz zu anderen Tees, sehr früh gestoppt um möglichst viele Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Antioxidantien zu erhalten. Dies entspricht in etwa einem 15-mal höheren Gehalt als bei normalem Grüntee. Nur ausgewählte Blätter werden dann in einer Steinmühle vorsichtig zu Pulver vermahlen. Für 30 g Matcha zahlt man hier zwischen 20 und 50€. Die Zubereitung ist ebenfalls besonders: Zuerst wird ein halber Teelöffel Matcha-Pulver in eine vorgewärmte Tasse mit Wasser gegeben, dann mit einem Bambusbesen (dem „Chasen“) schaumig gerührt. So wird das ganze Teeblatt mit allen Nährstoffen beim Trinken aufgenommen. Jedoch konnte wissenschaftlich noch nicht belegt werden, ob der Matcha tatsächlich gesünder ist als herkömmlicher Grüntee. Liebhaber schätzen an ihm vor allem seine satte Farbe und den intensiven, leicht bitteren Geschmack.

Quelle: pm-Magazin 2/2016

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Re-Zertifizierung für Adipositaschirurgie

16.09.2016
Re-Zertifizierung für AdipositaschirurgieDas Adipositaszentrum der Klinik für MIC hat erneut vom Deutschen Verband für Allgemein- und Viceralchirurgie die Re-Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Adipositas- und Metabolische-Chirurgie erhalten.

Glückwunsch an das gesamte Team

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Fruchtsaft versus Limonaden

12.08.2016

Fruchtsaft versus Limonaden

Fruchtsäfte weisen zum Teil einen gleichwertigen oder höheren Energiewert auf als Limonaden. Ist es daher wirklich besser Saft zu trinken anstelle von Limonade?

Der Energiegehalt sowohl bei Limonaden als auch bei Säften stammt fast ausschließlich aus den enthaltenen Zuckern. Fruchtsäfte können nicht frei von Energie sein, da Obst Fruchtzucker enthält. Je nach Obsorte schwankt der Gehalt und demnach der Energiewert. Bei einem 100%-igen Saft wird jedoch nicht nochmal Zucker hinzu gefügt um eine geschmackliche Verbesserung zu erreichen, wie es bei Limonade der Fall sein kann. Zudem enthält der Saft teilweise die fruchteigenen Vitamine und Mineralstoffe.

Für die täglich angestrebte Flüssigkeitszufuhr von ca. 1,5 Litern, sollten weder Limonaden noch Fruchtsäfte hauptsächlich zur Deckung genutzt werden, sondern Wasser oder Tee. Saft, insbesondere in Form von Saftschorle kann einen Teil der Flüssigkeitszufuhr ausmachen. Limonaden hingegen gehören zu den Lebensmitteln, welche sehr selten aufgenommen werden sollten und nicht täglich zum Einsatz kommen.

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Biotin - Haare, Nägel und Haut

25.07.2016

Biotin - Haare, Nägel und Haut

Biotin ist an vielen Stoffwechselprozessen und am Zellwachstum beteiligt, auch am Metabolismus der schwefelhaltigen Aminosäuren der Nagelmatrix.

Der Schätzwert für eine angemessene Biotinzufuhr liegt bei Jugendlichen und Erwachsenen bei 30-60 Mikrogramm pro Tag.

Gute Lieferanten sind Leber, Sojabohne, Eigelb, Nüsse, Haferflocken, Spinat, Champignons und Linsen.

Quelle: Ernährung im Fokus, 15. Jahrgang, November/Dezember 2015

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Der neue SHG-Plan ist online!

05.07.2016

Der neue SHG-Plan ist online!

Ab sofort ist der Veranstaltungsplan für das 2. Halbjahr 2016 der Adipositas-Selbsthilfegruppe online.

Besuchen Sie gern die Gruppentreffen an zwei Standorten, in Schöneberg oder in Zehlendorf.

Einmal im Monat finden Fachvorträge zu interessanten Themen im Adipositaszentrum der MIC-Klinik statt.

Alle Informationen und den Veranstaltungsplan zum Download finden Sie hier.

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Zink für das Immunsystem

04.07.2016

Zink für das Immunsystem

Zink ist ein essentielles Spurenelement, auf das jede unserer Körperzellen angewiesen ist. Jeder Mensch enthält zwischen 2 und 3g Zink, wobei sich der Großteil in Knochen und Muskeln befindet. Da wir jedoch keinen Zinkspeicher besitzen, sind wir auf die tägliche Zufuhr von außen angewiesen. Die WHO schätzt, dass etwa ein Drittel der Weltbevölkerung unter Zinkmangel leidet. Besonders Länder mit geringem allgemeinen Nahrungsangebot sind davon betroffen. Zudem kann verstärkter Konsum von Samen, Bohnen und Getreide durch die enthaltene Phytinsäure die Bioverfügbarkeit von Zink vermindern. In Deutschland leiden besonders ältere Menschen unter dem Risiko einen Zinkmangel zu entwickeln. Empfohlen werden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für Frauen 7mg pro Tag und für Männer 10mg täglich.

Zink ist vor allem für die Immunabwehr von Bedeutung. Bei erniedrigtem Zinkspiegel können die Zellen, die für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind, nicht mehr optimal funktionieren. Sie produzieren beispielsweise weniger Antikörper oder werden selbst weniger hergestellt. Auch knapp 10% unserer körpereigenen Proteine enthalten Zink. Typische Symptome eines Zinkmangels können sein: Haarausfall, Geruchs-/Geschmacksstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit oder Wundheilungsstörungen. Doch viele Betroffene können schon längst an einem verminderten Zinkspiegel leiden, ohne sichtbare Auffälligkeiten.

Quelle: Ernährung & Medizin 4/2015   S. 156

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„Superfood“ muss nicht von weit her kommen

10.06.2016

„Superfood“ muss nicht von weit her kommen

Chia-Samen und Acai-Beeren gelten als sogenanntes „Superfood“ und sind in Sachen Ernährung der neueste Trend. Sie sollen extrem gesund sein und noch beim Abnehmen helfen. Was zum Teil auch stimmt, doch oft werden die Produkte von weit her eingeflogen, sind häufig schadstoffbelastet und besonders die Beeren (Acai, Goji, Cranberry) werden mit reichlich Zucker gesüßt, da sie ansonsten sehr sauer schmecken. Doch es geht auch anders, denn die deutsche und europäische Landwirtschaft hat ebenfalls „super Früchte“ zu bieten. Ein Beispiel sind Leinsamen, die mit ihrem Omega-3-Gehalt, Ballaststoffen und Quellfähigkeit gut mit den Chia-Samen mithalten können. Im Austausch für die exotischen Beeren können Heidelbeeren, Himbeeren, Holunderbeeren oder schwarze Johannisbeeren verwendet werden. Sie enthalten nicht nur alle Vitamine, sondern müssen im Gegensatz zu den ausländischen Beeren nicht für den Transport getrocknet werden. Einfach frisch oder als Tiefkühlvariante ohne Zuckerzusatz in Joghurt oder Müsli rühren. Besonders gut in der kalten Jahreszeit: Grünkohl. Oft unterschätzt, steckt er voller Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen, Omega-3 und den Vitaminen D und K.

Aus: Ernährung & Medizin 4.2015

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Save A Life Day 2016

26.05.2016
Save A Life Day 2016

Save A Life Day 2016

Gegen Übergewicht - gegen die Adipositas-Epidemie
Die Prävalenz des krankhaften Übergewichts (Adipositas) und des damit
assoziierten kardio-metabolischen Syndroms nimmt seit Jahrzehnten weltweit dramatisch zu. Effektive Präventionsprogramme gibt es noch nicht, so dass von ärztlicher Seite die zentrale Aufgabe in der Behandlung der Erkrankten liegt. Viele Ärzte engagieren sich im
Aufbau von medizinischen Versorgungsstrukturen in Deutschland (Adipositaszentren) und fordern dafür eine adäquate finanzielle Ausstattung. Ein Kernpunkt ihrer Forderungen ist die Abschaffung der Einzelgenehmigung für adipositaschirurgische Eingriff
e, wenn diese leitliniengerecht und qualitätsgesichert durchgeführt werden. Denn die Genehmigungs-Praxis der Krankenkassen ist regional unterschiedlich, nicht nachvollziehbar und sozial ungerecht.
Anlässlich des Europäischen Obesity Day soll mit dem bundesweiten
Save-A-Life-Tag der deutschen Öffentlichkeit die medizinischen Unterversorgung von Adipositas-Kranken in unserem Lande nachdrücklich aufgezeigt werden.

 Hierzu eine kleiner Mitschnitt unseres Aktionstages: https://youtu.be/0QJ1g5TZxhg

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"An apple a day, keeps the Doctor away" - Stimmt das?

24.05.2016

"An apple a day, keeps the Doctor away" - Stimmt das?

Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage haben Wissenschaftler geprüft. Der Apfel ist in Deutschland das beliebteste Obst. Er enthält wertvolle Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe aber auch Pektin sowie Kohlenhydrate.

Als Grundlage dienten Daten aus der NHANES-Studie, welche in den Jahren 2007-2008 sowie 2009-2010 von US-amerikanischen Bürgern erhoben wurden. Es wurden die Apfelkonsumenten von den Nicht-Apfelkonsumenten unterschieden. Hierbei hatten die Apfelkonsumenten einen höheren Bildungsstand, rauchten seltener und gehörten oftmals einer ethnischen Minderheit an. In dieser Analyse konnte eine höhere Wahrscheinlichkeit für das Fernbleiben eines Arztbesuches festgestellt werden. Allerdings, nach der Adjustierung der soziodemographischen Daten, blieben die Apfelkonsumenten nur noch teilweise erfolgreicher als die Nicht-Apfelkonsumenten (z.B. bei Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten). Das Sprichwort konnte leider nicht bestätigt werden, dass es ausschließlich der Apfel ist. Die positive Wirkung von täglichem Obstkonsum auf die Gesundheit hingegen ist wissenschaftlich belegt.

Quelle: Aktuell Ernährungsmed 2015; 40

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Empfehlung des Leading Medicine Guide

04.05.2016
Empfehlung des Leading Medicine Guide

Empfehlung des Leading Medicine Guide

Schon mehrmals in Folge wird Dr. med. Martin Susewind als internationaler Experte für Adipositaschirurgie durch den Leading Medicine Guide ausgewiesen. Wir gratulieren und heißen alle neuen Patientinnen und Patienten in unserem Kompetenz-Zentrum willkommen.


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Haarprobleme nach bariatrischen Operationen

19.04.2016

Haarprobleme nach bariatrischen Operationen

Gründe für Haarausfall nach bariatrischen Operationen sind Nährstoffdefizite wie z.B. ein Vitamin-B12-Mangel. Nährstoffdefizite zählen zu den Spätkomplikationen. Ein telogener Haarausfall entsteht in Folge der Operation, des radikalen Gewichtsverlustes und des Mangels an Eisen und Zink. Insbesondere der Zinkmangel wird unterschätzt und oft nicht ausreichend ausgeglichen!

Quelle: Ernährung im Fokus, 16. Jahrgang, März/April 2016

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Acerola - eine sehr gute Vitamin-C-Quelle

01.03.2016

Acerola - eine sehr gute Vitamin-C-Quelle

Die Acerolakirsche ist eine rote Steinfrucht aus Amerika, welche durch ihren enorm hohen Anteil an Vitamin C die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. 1,7g Vitamin C sind auf 100g essbaren Anteil der Frucht enthalten. Selbst die reichhaltigen Sanddornbeeren weisen nur ein Drittel dieses Gehaltes und Orangen lediglich ein Bruchteil dessen auf. Im Zusammenspiel mit Bioflavonoiden kann das Vitamin C in der Acerola seine zellschützende Wirkung um ein vielfaches verstärken. Es fungiert als Antioxidans und beugt somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nerven-, Augen-, und Gelenkerkrankungen sowie Krebs vor.

Insbesondere Menschen mit hohem Leistungsdruck, Stress und besonderer Belastung verbrauchen mehr Vitamin c und können somit von den hohen Gehalten profitieren.

Bei den Acerolaprodukten ist zu beachten, dass nicht das reine Vitamin C sondern der Einklang mit den Bioflavonoiden diese besondere Wirkung hervor ruft und daher reine Vitamin-C-Präparate oftmals nicht diese Leistung erbringen können.

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Orange - die Frucht oder der Saft?

19.02.2016

Orange oder Saft

Fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag sollten verzehrt werden um den Organismus möglichst gut mit Nährstoffen zu versorgen. Eine aktuelle Studie der Universität Hohenheim hat gezeigt, dass die Nährstoffe aus Orangensaft besser aufgenommen werden können als aus der Frucht an sich.

Für die Studie wurde ein In-Vitro-Verfahren genutzt, welches als ein Standardverfahren weltweit seine Anwendung findet. Die Aufnahme der Carotinoide, welche im Körper wichtige Funktionen als Provitamin ausüben, konnte von 11% (aus der Frucht) auf 28% (Direktsaft) bis zu 40% (pasteurisierter Saft) gesteigert werden. Eine kürzlich abgeschlossene Humanstudie konnte diese Ergebnisse bestätigen, wonach die Inhaltsstoffe aus dem Saft besser vom Organisms aufgenommen und verstoffwechselt werden können.

Kritiker hingegen schätzen den Saft aufgrund seines hohen Zuckergehaltes ähnlich wie Softdrinks ein, da es sich um die konzentrierte Form der Frucht handelt.

Unsere Empfehlung lautet daher: Saft kann als Saftschorle (Mischungverhältnis 3:1, besser noch 4:1) eingesetzt werden. Es ist jedoch nicht sinnvoll den täglichen Vitamin- und Mineralstoffbedarf über Säfte zu decken, so dass frisches Obst und Gemüse weiterhin an oberster Stelle bleiben um auch beispielsweise dem Kaubedürfnis nach zu kommen und ein anhaltendes Sättigungsgefühl durch die festen Strukturen zu erreichen.

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Was hat einen besseren Sättigungseffekt: Milch oder Käse?

08.02.2016

Was hat einen besseren Sättigungseffekt: Milch oder Käse?

Nahrungsproteine haben einen guten Sättigungswert, zum Teil besser als Fette oder Kohlenhydrate. In einer aktuelklen Studie von 2014 wurde dieser Sättigungseffekt für Übergewichtige untersucht. Drei Gruppen, welche sich in BMI, soziodemographischen Daten als auch klinischen Parametern nicht wesentlich unterschieden, erhielten entweder morgens und abends eine Molke-, Milcheiweiß- oder Glukoselösung. Nach 12 Wochen bestanden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen hinsichtlich körperlicher Faktoren aber die beiden Proteingruppen hatten ein besseres Sättigungs- und Völlegefühl. Hierbei sättigte Molke am besten. Der Appetit vor den Mahlzeiten wurde von keiner der Gruppen beeinflusst.

Eine eiweißreiche Kost kann somit für eine angestrebte Gewichtsreduktion von Bedeutung sein, da sie deutlich besser zu einem Sättigungsgefühl und somit dem Zufriedenheitsgefühl beiträgt als eine kohlenhydratreiche Kost.

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Änderung des SHG-Plans!

25.01.2016

Änderung des SHG-Plans!

Der Plan unserer Selbsthilfegruppe hat sich geändert. Bitte beachten Sie den neuen Plan.

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Sind Konservierungsmittel wirklich schädlich?

22.01.2016

Sind Konservierungsmittel wirklich schädlich?

Die Zugabe von Stoffen, welche ein Lebensmittel länger haltbar machen sollen ist gesundheitlich unbedenklich.Das Gegenteil soll bewirkt werden, nämlich ein verhindern von Krankheiten durch bspw. verdorbenes Fleisch, Eier oder Fisch. Neben Salz und Zucker, als natürliche und einfache Konservierungsmöglichkeiten werden Stoffe, wie Benzoesäure, Schwefeldioxid oder Sulfite zum Einsatz gebracht. Diese unterliegen einer Kontrolle über ihre Unbedenklichkeit und verwendete Höchstmengen.Wie bei allen Nahrungsmitteln oder Inhaltstoffen besteht die Möglichkeit einer allergischen Reaktion. Ein erhöhtes Risiko ist für gesunde Verbraucher auch hier nicht feststellbar.Wer dennoch sicher gehen und Konservierungsmittel meiden möchte, der sollte auf verarbeitete Lebensmittel verzichten und die nur unbearbeitete Lebensmittel verwenden bzw. diese selbst verarbeiten. Bei Fruchtsäften, ebenso wie Fleisch und Milcherzeugnissen dürfen, bis auf gepökelte Waren grundsätzlich keine Konservierungsmittel genutzt werden.

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Lohnt es sich Bio-Produkte zu verwenden?

14.01.2016

Lohnt es sich Bio-Produkte zu verwenden?

Mit einem Bio-Produkt im Einkaufskorb fühlt man sich doch gleich viel besser, auch wenn es den Geldbeutel nicht schont, denn man möchte sich ja gern etwas Gutes tun. Besteht jedoch wirklich ein qualitativer Unterschied zwischen konventionellen und biologischen Lebensmitteln?

Bei frischen Obst und Gemüse gibt es keinen Unterschied im Vitamin- und Mineralstoffhaushalt. Allerdings werden Bio-Früchte weit weniger mit Pestiziden behandelt als es im herkömmlichen Anbau üblich ist.

In der Fleischherstellung bzw. Tierhaltung gibt es ebenfalls Unterschiede. Prinzipiell dürfen sowohl in der Bio-Variante als auch in der konventionellen Methode Medikamente eingesetzt werden. Öko-Betriebe unterliegen jedoch strengeren Auflagen, was z.B. eine längere Wartezeit danach oder gar den Verlust des Bio-Siegels bedeuten kann.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung schätzt jedoch die Rückstände von Pestiziden und Medikamenten als gering und unbedenklich ein. Dies gilt sowohl für Bio-Produkte als auch für normale Ware.

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Wir wünschen Ihnen besinnliche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2016!

23.12.2015

Das gesamte Team des Adipositaszentrums der MIC-Klinik wünscht Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Nicht unwichtig in der Weihnachtsbäckerei: Margarine oder Butter?

14.12.2015

Margarine oder Butter - was ist besser?

Welches Streichfett ist die gesündere Alternative, Butter oder Margarine?

Margarine ist ein pflanzliches Produkt somit ist kein Cholesterin enthalten. Durch den Herstellungsprozess kann es allerdings zur Entstehung von Transfettsäuren kommen, welche eine ungünstige Wirkung für unseren Organismus haben. Die Butter hingegen ist ein tierisches Produkt und enthält Cholesterin, weshalb sie einen negativen Ruf erhalten hat. Cholesterin ist für den Körper lebensnotwendig und nur die übermäßige Aufnahme kann negative Folgen mit sich bringen. Der Energiegehalt beider Aufstriche ist fast identisch (zwischen 720 bis 750 kcal/ 100g).

Beide Sttreichfette können demnach in einer gesunden Ernährung ihren Platz einnehmen, sofern sie in Maßen eingesetzt werden und ein bewußter Herstellungsprozess im Hintergrund steht.

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Rezept für Low-Carb Plätzchen

04.12.2015

Rezept für Low-Carb Plätzchen Zitrone

Um Ihnen die Vorweihnachtszeit etwas zu versüßen, haben wir für Sie ein Rezept für einen kleinen Leckerbissen. Wir wünschen viel Freude beim Backen und Naschen.


Zutaten:

100 g Mandelmehl; 100 g Butter (weich); 70 g Eiweißpulver (neutral); 3 Eier; 1/2 TL Natron; 1 Prise Salz; Süßstoff/ Stevia nach Geschmack; 1 Fläschchen Zitronenaroma oder ein Tütchen Citroback; 15 g Zitronensaft

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Rührschüssel zu einen cremigen Teig verkneteten und diesen dann ausrollen und nach belieben Plätzchen ausstechen/ formen.

Tipp: Sollte sich der Teig nicht gut verarbeiten lassen, kühlen Sie den Plätzchenteig eine Stunde im Kühlschrank vor dem Verarbeiten.

Nährwerte:

Teig ergibt ca. 12 Plätzchen: Kalorien: 135 kcal; Fett: 9,5 g; Eiweiß 10,1 g; Kohlenhydrate 1,3 g

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Der neue SHG Plan für das 1. Halbjahr 2016 ist Online!

03.12.2015

Der neue SHG  Plan für das 1. Halbjahr 2016 ist Online!

Den neuen SHG Plan für das neue Jahr finden Sie hier.

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Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien - Wo ist der Unterschied?

01.12.2015

Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien - Wo ist der Unterschied?

In den letzten Jahren haben sich die Regale in den Supermärkten mit speziellen Lebensmitteln für Unverträglichkeiten deutlich gefüllt. Mittlerweile ist jeder vierte Deutsche überzeugt eine Allergie oder Nahrungsmittelunverträglichkeit, auf beispielsweise: Lactode, Gluten oder Fructose zu haben.

Zwischen beiden Begriffen muss deutlich unterschieden werden. Während Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen oder Krämpfe kurz nach der Nahrungsaufnahme Zeichen für eine Lebensmittelintoleranz sein können, so reagiert ein Allergiker mit deutlicheren, unmittelbar nach oder sogar während der Nahrungsaufnahme auftretenden Symptomen, wie Atemnot, Ausschlag der gar einen allergischen Schock.

Sollten immer wieder nach der Aufnahme eines bestimmten Lebensmittels oder Vertretern aus einer Lebensmittelgruppe Probleme auftreten, so ist es ratsam einen Arzt oder Ernährungsberater auf zu suchen und sich testen und beraten zu lassen. Der vorsorgliche Verzicht auf bestimmte Lebensmittel oder der Verzehr von Ersatzprodukten ist keines Falls ratsam.

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Unsere Facebookseite ist nun Online!

28.10.2015

Ab sofort finden Sie uns auch bei Facebook unter Adipositaszentrum der Klinik für MIC!

Schreiben Sie uns gern Lob, Anregungen, Kritik. Wir freuen uns über Ihre Posts!

Ihr Zentrum für Adipositas und metabolischeChirurgie - Weight Balance

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Ist frisches Gemüse tatsächlich das Beste?

20.10.2015

Ist frisches Gemüse tatsächlich das Beste?

In einer gesundheitsfördernden, ausgewogenen Kost sollte frisches Gemüse und Obst eine wesentliche Rolle spielen, da diese unseren Körper mit vielen essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen ("Fünf am Tag", DGE).

Experten sind sich einig, dass hierbei das frische Obst und Gemüse gemeint ist und nicht die Konserven. Die meisten Vitamine und Mineralstoffe reagieren empfindlich auf Hitze, Licht sowie Luftsauerstoff. Somit verlieren die konservierten Lebensmittel einen erheblichen Teil ihrer positiven Inhaltsstoffe.

Eine deutliche Abgrenzung sollte hingegen zu den tiefgekühlten, unverarbeiteten Produkten gezogen werden. TK-Gemüse kann z.T. einen höheren Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen aufweisen, als das aus dem Supermarkt oder vom Wochenmarkt, aufgrund der kürzeren Lagerungszeit.

Es empfiehlt sich daher Obst und Gemüse zu bevorzugen, welches aus der Region stammt oder direkt vom Produzenten (z.B. Bauern) zu beziehen und auf saisonale Sorten zurück zu greifen.

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Leichte Dehydration beeinflusst Stimmung und Konzentration

06.10.2015

Leichte Dehydration beeinflusst Stimmung und Konzentration

Aktuelle Studien belegen, dass sich ein leichter Flüssigkeitsmangel (d. h. ein Wasserverlust von 1-2% des Körpergewichts) negativ auf Stimmung und Konzentration des Menschen auswirkt. Ebenso wurde bei männlichen Testpersonen festgestellt, dass ein leichtes Flüssigkeitsdefizit zu einer verminderten kognitiven Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit sowie Müdigkeit und innerer Unruhe führt. Weibliche Probanden klagten bereits bei einem Wassermangel von 1,3% des Körpergewichts über Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Stimmungstiefs.
Es zeigt sich also, dass ein ausreichendes, regelmäßiges Trinken von mindestens 1,5 Litern täglich (bevorzugt Wasser) essenziell wichtig für die Aufrechterhaltung der psychischen und physischen Leistungsfähigkeit ist.

Aus: Ernährung im Fokus, 13. Jahrgang, Heft 09-10/13

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Immer in Bewegung bleiben

22.09.2015

Immer in Bewegung bleiben

Anhand zwei völlig unterschiedlicher Studien kann ein Fazit gezogen werden: Bewegung trägt zu Erhaltung unserer Gesundheit bei!

In der ersten Studie wurde untersucht, ob es einen Unterschied zwischen kalendarischen und biologischen Alter gibt, bzw. ob dieser beeinflussbar ist. Bestimmte Produkte im Organismus steigen u.a. mit dem Alter in ihrer Konzentration an. In einer Studie, welche den Einfluss von Bewegung auf diese Parameer untersuchte, konnte fest gestellt werden, dass sportlich aktive Menschen biologisch jünger, sind als inaktive Menschen. (A. Simm, Aktuell Ernährmed 2015)

In der zweiten Studie wurde der Einfluss körperlicher Aktivität auf die kognitiven Leistungen beurteilt, insbesondere auf das Demenzrisiko. Eine leichte körperliche Aktivität kann das Risiko senken, da die leichte Aktivität sowohl Merkfähigkeit als auch Aufmerksamkeit verbessern kann. (E. Freiberger, Aktuell Ernährmed 2015)

Daher sollten sowohl moderate Bewegungseinheiten bis hin zu anstrengenden Aktivitäten wöchentlich absolviert werden.

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Vortrag SHG

13.09.2015

Vortrag SHG

Am 18.09.2015 begrüßen wir Herrn Dr. med. Mojtaba Ghods / plast. Chirurgie nach bariatrischer Operation im Rahmen unserer Selbsthilfegruppe zu einem ganz neuen und sehr interressanten Vortrag.

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Sommerzeit

13.08.2015

Bald ist es wieder soweit:

Am 04. September 2015 beginnt das Treffen der Selbsthilfegruppe wieder.

Das Team der SHG-Leitung freut sich, sie wieder parallel in den Räumen des Adipositaszentrums der Klinik für MIC und der Ernährungsberatung

Frau Doris Brecht begrüßen zu dürfen.

Ihr Adipositasteam

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Eine Erfolgsgeschichte kommt ins Fernsehen

22.06.2015

Eine Erfolgsgeschichte kommt in Fernsehen.

Nachdem unser Patient Herr C. bei uns in der MIC-Klinik im März 2013 ein Magen-Bypass erhalten hat, ließ der Abnehmerfolg nicht lange auf sich warten.

Die Geschichte verbreitete sich nicht nur bei Facebook, sondern es wurde auch schon in der BZ über Herrn C. berichtet.

Nun war Herr C. Gast in der NDR Show: "Kaum zu glauben!". Prominente müssen die Geschichte der Kandidaten in einem Ratespiel herausfinden. In diesem Fall die unglaubliche Erfolgsgeschichte unseres Patienten über seinen großen Abnehmerfolg.

Zu sehen ist die Sendung am Sonntag den 28.06.2015 um 21:45 Uhr im NDR Fernsehen.


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Neue Termine für die Selbsthilfegruppe

10.06.2015

Das neue Programm für das zweite Halbjahr der Selbsthilfegruppe (SHG) ist jetzt online.

Alle SHG Gruppentreffen finden wieder Parallel in der Hauptstraße 117, 10827 Berlin (Praxisräume von Doris Brecht Ernährungsberatung) statt.

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Selbsthilfegruppe - PARALLELTERMINE

01.04.2015

Achtung: Es finden Treffen der Selbsthilfegruppe parallel in zwei Locations statt! Daten: 10.04.2015, 15.05.2015 und  05.06.2015.


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Herzlich Willkommen im Neuen Jahr!

07.01.2015
Haben auch Sie sich dieses Jahr - wieder - vorgenommen abzunehmen? Haben Sie auch die berühmten "Guten Vorsätze" für das neue Jahr? Erstaunliche ist: Jeder hat sie - aber oft wird deis verschwiegen - aus Angst vor dem Versagen.
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Ein Patient läuft den Marathon!

17.11.2014
Wieder ist ein Patient gelaufen - diesmal den Berliner MARATHON als Skater! Nach einer OP im Adipositaszentrum und dem darauffolgendem erheblichem Gewichstverlust eine unglaubliche Leistung! Wir gratulieren!!
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Patientin läuft beim Avon Frauenlauf 10 KM!

12.06.2014
Avon Frauenlauf Berlin: Stolz präsentiert sie ihre Medaille... Frau SK ist nach einer erfolgreichen Behandlung im Adipositaszentrum der MIC Klinik die 10 KM locker gelaufen...
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Vorgestern operiert - Heute im Kochkurs! Unsere Patientinnen machen's vor!

12.06.2014
Unsere Patientinnen kochen mit großer Freude - nur zwei Tage nach der Operation. ...lesen Sie hier mehr

Die 10 wichtigsten Ernährungstipps nach einer bariatrischen Operation!

27.02.2014
Wir haben für Sie die 10 wichtigsten Ernährungsregeln nach einer Operation zur Bekämpfung von Übergewicht zusammengefasst! ...lesen Sie hier mehr

Häufige Fragen vor einer Operation

27.02.2014

Wir haben von unserer Anästhesisten, Frau Dr. A. Heymann, eine überschaubare Liste der häufigsten Prä-operativen Fragen erstellt.

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German Healthcare TV ist Online

27.02.2014
Besuchen Sie die neue Online Plattform German Healthcare TV GHC TV und profitieren Sie von den Informationen aus erster Hand! ...lesen Sie hier mehr

Vortrag Operationsmethoden in der bariatrischen Chirurgie – chirurgische Methoden bei krankhaftem Übergewicht

07.08.2013

Vortrag Operationsmethoden in der bariatrischen Chirurgie – chirurgische Methoden bei krankhaftem Übergewicht

Am 29.08.2013 | 17.00h

Ein Vortrag von Frau Dr. med. Anke Richter

Zertifiziertes Zentrum für Adipositas
und metabolische Chirurgie der Klinik für MIC
Eingang Spanische Allee 16
14129 Berlin
2. OG
Informieren Sie sich umfassend und stellen Sie Fragen an eine erfahrene Chirurgin.
Keine Anmeldung erforderlich


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Danke!

05.08.2013
Wir bedanken uns ganz herzlichst bei Herrn Winkler für seine Zeit bei uns im Adipositaszentrum der MIC. Gleichzeitig begrüßen wir herzlichst Frau Dipl. Psych. Sabine Witte in unserem Zentrum und freuen uns auf die Zusammenarbeit! ...lesen Sie hier mehr

Fortbildungsveranstaltung mit 5 Punkten erfolgreich!

04.04.2013

"Vielen Dank, für diese Möglichket"; "Das war eine wunderbare Veranstaltung";"Ich habe heute sehr viel gelernt";...

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FOCUS zeichet Dr. Susewind aus

04.04.2013

Das Nachrichtenmagazin FOCUS veröffentlicht: Dr. med. Martin Susewind ist einer der besten Adipositaschirurgen Deutschlands! In einer unabhängigen...

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Dreharbeiten für RTL!

04.04.2013

Eine Filmcrew für RTL Explosiv begleitet einen unserer Patienten auf seinem Weg von der Adipositas zu einem besseren Leben durch eine Magenschlauch Operation, die...

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DANKE!

23.01.2013

VIELEN DANK! In einer bundesweiten Umfrage der Barmer GEK und der AOK in Zusammenarbeit mit der Weissen Liste bei einer Million Patienten hat unsere Klinik mit exzellenter, deutschlandweiter Bestnote abgeschnitten!

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Veranstaltung 25.01.2013

08.01.2013

Nicht vergessen: Am Freitag, den 25.01.2013, findet ein Vortrag zum Thema "Plastische Chirurgie" statt. Mehr unter "Selbsthilfegruppe"

Auf das neue Jahr!

08.01.2013

Wir wünschen allen unseren Patienten, ihren Angehörigen und Freunden ein starkes, erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2013!

Das Jahr 2012

11.12.2012

Wir freuen uns sehr über das erfolgreiche Wagnis unser Zentrum zu vergrößern und erweitern. Wir hatten bisher ein aufregendes Jahr 2012, 

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Team-Zuwachs

02.05.2012

Wir freuen uns sehr, ab dem 01.05.2012 Frau Dr. med. Anke Richter in unserem Team begrüßen zu dürfen.

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2011

30.12.2011
Das Jahr 2011 liegt hinter uns und auch dieses Jahr war spannend. Die MIC-Klinik hat ihren zweiten Pflegebereich gebaut und in Betrieb genommen, die Patienten-Zahlen ...lesen Sie hier mehr

Plastische Operation nach Gewichtsreduktion

07.11.2011
Am Freitag, den 18.11.2011 um 18:00 Uhr dürfen wir im Rahmen unserer SHG-Vortragsreihe Herrn Dr. med. Mojtaba Ghods aus dem Ernst von Bergmann Klinikum begrüßen.

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Studienteilnehmer gesucht: Magenband vs. Schrittmacher!

18.08.2011

Studienteilnehmer gesucht: Magenband vs. Schrittmacher!

Wir suchen übergewichtige Patienten, die einen chirurgische Maßnahme in Betracht ziehen, um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren.
Gegenüber gestellt werden sollen hier das Magenband und der Magenschrittmacher. Die Behandlung ist für den Patienten kostenlos, es wird auch keine Kostenübernahme der Krankenkasse benötigt.

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Sommerfest 2011 der Adipositas-SHG

07.06.2011

Auch in diesem Jahr feiert die Adipositas-Selbsthilfegruppe der MIC-Klinik ein Sommerfest. Die Besonderheit in diesem Jahr ist ein gemeinsames Fest aller Adipositas-SHG's von Berlin.

Wann:   27.08.2011 ab 14:00 Uhr

Wo:        Angelclub "Klare Lanke"

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und ein nettes Beisammensein.

Viele weitere Informationen finden Sie hier:

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Nordic Walking Schnupperkurs

09.05.2011
Der Frühling ist da und mit ihm die wärmeren Temperaturen. Dies ist auch der Startschuß für unsere Nordic Walking Kurse unter der Leitung von Frau Doris Brecht. Sie haben das noch nie gemacht und sind sich unsicher ob Ihnen das Spaß machen könnte? Dann ...lesen Sie hier mehr

Radiosendung zum Thema "Abnehmen"

02.05.2011

"Weniger ist mehr - erfolgreich auf Dauer abnehmen"

So lautet das Thema im Deutschlandfunk am: 05. Mai 2011 

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SHG am 15.04.2011

11.04.2011
Leider fällt am kommenden Freitag der Vortrag zum Thema "Plastische Chirurgie" aus. Selbstverständlich wird dieser zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Stattdessen wird an diesem Abend eine "Kleiderbörse" ...lesen Sie hier mehr

Vortrag: Narkose bei Magen-Operation

15.03.2011
Am Freitag, den 18.03. wird Frau Dr. med. Langenbeck-Groh im Rahmen unserer Selbsthilfegruppe einen Vortrag inkl. anschließender Fragerunde zum Thema Anästhesie bei Magenoperation halten ...lesen Sie hier mehr

Onlinesprechstunde am 01.03.2011

25.02.2011
Wir weisen darauf hin, daß am Dienstag, den 01.03.2011 die Online-Sprechstunde mit Dr. Susewind entfällt. ...lesen Sie hier mehr

Vortrag zum Thema: "Gesunde Ernährung nach Magen-Operation"

15.02.2011

Am Freitag, den 18.02.2011 um 18:00 Uhr möchten wir mit unserer Vortragsreihe im Rahmen der Selbsthilfegruppe fortfahren. Frau Doris Brecht (Ernährungsberaterin) wird an diesem Abend

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Ernährungstipps für eine dauerhafte Gewichtsreduktion nach LOGI

26.01.2011
Das Gebiet der Ernährungsberatung und der Ernährungsmedizin ist ein weites Feld. Aber um eine dauerhafte Gewichtsreduktion zu erreichen, ist es wichtig ...lesen Sie hier mehr

Rückblick 2010

22.12.2010
Wenn wir auf das Jahr zurück schauen, dürfen wir feststellen, daß es ein erfolgreiches Jahr 2010 war. Die MIC-Klinik hat die Zertifizierung für das Adipositaszentrum erhalten, das Team ...lesen Sie hier mehr

Weihnachtsfeier der Selbsthilfegruppe

15.11.2010
Auch in diesem Jahr findet eine Weihnachtsfeier unserer Selbsthilfegruppe statt. Hierzu ist jeder herzlich eingeladen zusammen mit... ...lesen Sie hier mehr

Gesundheitsmesse Berlin Brandenburg 2010

09.09.2010

Auch in diesem Jahr wird die MIC-Klinik und somit auch das Adipositaszentrum an der Gesundheitsmesse Berlin Brandenburg teilnehmen.

Dies ist gerade auch für Übergewichtige Patienten, die uns kennenlernen möchten, aber noch Berührungsängste haben

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Gedanken...

06.09.2010

"Wende dein Gesicht der Sonne zu,...

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Änderung der Chat-Zeiten!

13.08.2010

Sehr geehrte Patienten,

wir weisen Sie hiermit darauf hin, dass sich die Chat-Zeiten dienstags mit Dr. Susewind geändert haben.

Ab sofort findet die...

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1. Zertifiziertes Adipositaszentrum in Berlin

03.08.2010
An dieser Stelle möchten wir bekanntgeben, dass das Adipositaszentrum der MIC-Klinik sich seit neuestem das 1. zertifizierte Adipositaszentrum in Berlin nennen darf. ...lesen Sie hier mehr

Teamerweiterung!

03.08.2010

Wir freuen uns sehr Ihnen mitteilen zu können, dass sich das Team des Adipositaszentrums um eine Person vergrößert hat.

Seit dem 01.06.2010 ...

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Einladung zur SHG am 06.08.2010!

03.08.2010

Hiermit laden wir wieder herzlich ein zum nächsten Termin der Selbsthilfegruppe in der MIC-Klinik am 06.08.2010! Wir starten wie immer um 19:00 Uhr und planen ein Ende gg. 21:00 Uhr.

Wir freuen uns über jeden, der dabei ist, zum regen Austausch oder...

 

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SHG- Sommerfest

25.05.2010

Einladung zum SHG-Berlin Sommerfest

Auch dieses Jahr möchten wir anlässlich unseres Jubiläums die Klinikräume verlassen, und unser
zweijähriges Bestehen an der frischen Luft feiern.

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Veranstaltung zum Thema Psychosomatik/ Psychotherapie

23.02.2010
Am Freitag, den 05.03.2010 findet in den Räumen der MIC-Klinik im Rahmen der Selbsthilfegruppe ein Vortrag zum o. g. Thema statt.  Der Referent ist Dr. med. Dipl.-Psych. Helmut Albrecht ...lesen Sie hier mehr

Veranstaltung in der Urania

22.01.2010

Am Donnerstag, den 28.01.2010 um 17:30 Uhr findet in der Urania eine Veranstaltung zum Thema Adipositas statt. Vortragende sind u. a. Dr. med. Susewind aus der MIC-Klinik und Dr. Dr. med. Ludescher aus dem Gesundheitszentrum des Waldfriede-Krankenhauses.

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Am Freitag, den 17. Januar, hält Dr. med. Martin Susewind, unser Zentrumsleiter, einen Vortrag zu den verschiedenen Operationsmethoden der Adipositaschirurgie.

Zeit: 18.00

Ort Adipositaszentrum der Klinik für MIC

Spanische Allee 16

14129 Berlin

2. OG

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Am 07.12. findet unsere Weihnachtsfeier statt!

Am Freitag, den 07.12., findet die gemeinsame Weihnachtsfeier der SHG und der Teilnehmer aus den Ernährungskursen von Fr. Brecht statt!

Infos sind unter dem Menüpunkt "Selbsthilfegruppe" zu finden. Um Anmeldung wird gebeten.

 Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Zertifizierung
News
09.09.2017

Wie unser Stoffwechsel funktioniert

Als Stoffwechsel, oder „Metabolismus“, werden alle lebenswichtigen Vorgänge und Funktionen des Körpers bezeichnet. Durch biochemische Prozesse werden Nährstoffe in die Zellen geleitet, verarbeitet, umgebaut und andere Stoffe ausgeleitet. Dabei kann der Körper entweder zugeführte Nahrung verwenden oder auf gespeicherte Reserven zurückgreifen. Weitere Einflussfaktoren sind das Nervensystem, Hormone, Enzyme und Umweltfaktoren, wie zum Beispiel die Temperatur. Die Energie für die einzelnen Vorgänge wird aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen gewonnen, die durch den Darm als kleinste Bausteine ins Blut gelangen und in jede Körperregion transportiert werden können. Man unterscheidet die verschiedenen Stoffwechsel wie folgt:

- Kohlenhydratstoffwechsel

Kohlenhydrate werden zu Einfachzuckern, also Glukose oder Fruktose, zerlegt und sind die schnellste Energiequelle für unseren Körper. Aus ihnen kann relativ einfach viel Energie gewonnen und den Zellen als Brennstoff zur Verfügung gestellt werden. Überschüssiger Zucker wird als Glykogen in Muskeln und Leber zwischengelagert. Die Leber kann somit auch dann die Zellen mit Zucker versorgen, wenn gerade keine Nahrung zugeführt wird. Wenn die Glykogenspeicher voll sind, werden die restlichen Kohlenhydrate in Fett umgewandelt und im Fettgewebe abgelagert. Das geschieht jedes Mal, wenn mehr Energie als notwendig über die Nahrung aufgenommen und nicht anderweitig, zum Beispiel über Sport, verbrannt wird.

- Fettstoffwechsel / Lipidstoffwechsel

Fette dienen vor allem dem Aufbau und Erhalt von Zellmembranen, Hormonen und hormonähnlichen Substanzen. Außerdem liefern sie auf kleine Mengen viel Energie und können gut gespeichert werden. Sie bestehen aus Fettsäuren, Glyceriden und Cholesterin. Mit der Nahrung aufgenommen, werden sie zuerst im Magen emulgiert und dann in Leber und Darm weiter aufgespalten. Damit der Organismus immer ausreichend mit Triglyceriden und Cholesterin versorgt ist, wird der größte Teil des Fettes eingelagert für Mangelzeiten.

- Eiweißstoffwechsel

Eiweiß ist der Grundbaustein für nahezu jede Körperzelle von der Hautzelle bis hin zum Blutkörperchen. Aus ihm werden neue Zellen gebildet und bestehende Zellen repariert. Wenn das Eiweiß aus der Nahrung verdaut wird, zerlegt es der Verdauungstrakt in einzelne Aminosäuren, die wiederum neu zusammengesetzt werden können. Es gibt 20 verschiedene Aminosäuren, aus denen mehr als 50.000 unterschiedliche neue Stoffe aufgebaut werden können, unter anderem Enzyme, Transporter, Organzellen, Muskelzellen und vieles mehr. 9 dieser Aminosäuren können wir nicht selbst herstellen, sie müssen deshalb regelmäßig zugeführt werden und heißen daher auch „essentielle Aminosäuren“. Allerdings existiert im Gegensatz zu Fett und Kohlenhydraten kein Eiweißspeicher. Nicht genutztes Eiweiß wird daher ausgeschieden.

- Mineralstoffwechsel

Anorganische Mengen- und Spurenelemente wie Eisen, Zink, Kalzium, Magnesium usw. sind lebensnotwendige Stoffe, die regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie kommen in unterschiedlichen Mengen und Häufigkeiten in tierischen und pflanzlichen Produkten vor. Deshalb ist ein breites Nahrungsmittelspektrum unerlässlich für die Gesundheit und die Funktionstüchtigkeit des Stoffwechsels. Die meisten Mineralstoffe stehen in Wechselbeziehung zueinander und können sich gegenseitig in ihrer Wirkung fördern. Kalzium und Phosphat beispielsweise sind gemeinsam am Aufbau von Knochen und Zähnen beteiligt, Kalzium und Magnesium sind zusammen für die Muskelfunktion nötig.

Damit der gesamte Stoffwechsel reibungslos funktioniert, sollte die Ernährung ausgewogen und abwechslungsreich sein. Nur so ist sichergestellt, dass alle wichtigen Nährstoffe vorhanden sind. Jedoch kann auch ein Zuviel an Nährstoffen schädlich sein, weshalb bei der Einnahme von Supplementen grundsätzlich Vorsicht geboten ist. Besonders schädlich auf den Stoffwechsel wirken Radikal- und Nulldiäten. Sie bewirken eine Herunterregelung der Stoffwechselfunktionen (den sogenannten „Hungerstoffwechsel“) und führen meist zum unbeliebten Jojo-Effekt.

Positiv dagegen wirkt Sport, denn er erhöht den Energieverbrauch. Mit der richtigen Ernährung wird so durch eine negative Energiebilanz der angesammelte Fettspeicher verbraucht. Zudem benötigen Muskelzellen im Ruhezustand mehr Energie als Gewebe ohne Muskulatur, also wird quasi auch „im Schlaf“ Fett verbrannt.

Aus: Diabetes living, Ausgabe 05/2016, Oktober/November
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29.08.2017

Erhöhter Nährstoffbedarf bei „Risikogruppen“

Es gibt einige Personengruppen, bei denen es ratsam ist, die Versorgung mit Nährstoffen regelmäßig zu überprüfen. Bestimmte Faktoren in unserem Leben können dafür sorgen, dass eine erhöhte Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen erforderlich wird. Zu diesen „Risikogruppen“ gehören:

1. Chronisch Kranke: Der Bedarf an einzelnen Nährstoffen kann je nach Erkrankung verschieden sein.

2. Schwangere / Stillende: Besonders auf Folsäure, Jod, Eisen, Vitamin B12 und Vitamin E sollte geachtet werden, um eine Unterversorgung des Embryos bzw. Säuglings zu vermeiden.

3. Leistungssportler: Je nach Sportart können der Magnesium- und Eisenbedarf sowie der Protein- und Kohlenhydratbedarf erhöht sein.

4. Raucher: Schadstoffe aus der Zigarette sorgen für einen verstärkten Vitamin C und E sowie Zink-Verbrauch.

5. Häufige Diäten: Ständiges Diäthalten kann einen Mangel an Eisen, Folsäure, Vitamin B6 und Zink hervorrufen.

6. Vegetarier / Veganer: Diese Gruppen sollten besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B12, Vitamin D, Eisen, Jod, Calcium und Eiweiß achten.

Quelle: Diabetes living, Ausgabe Dez./Jan. 2016, Seite 50


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10.08.2017

Erbsen, Bohnen, Linsen – kleine Früchte, die es in sich haben

In vielen Ländern gelten Hülsenfrüchte als Grundnahrungsmittel, doch in Deutschland sind die vielen Vorteile der „Leguminosen“ noch weitestgehend unbekannt. Es gibt sie in den verschiedensten Farben und Formen, sie sind vielseitig einsetzbar und bieten wertvolle Inhaltsstoffe. Zu den bekanntesten Hülsenfrüchten zählen Erbsen, Bohnen und Linsen. Aber auch die Erdnuss gehört, botanisch gesehen, zu derselben Familie. Aus Indien, Afrika, Asien oder Amerika werden weitere Arten importiert, wie zum Beispiel Kichererbsen und Sojabohnen.

Linsen sind die Samen einer der ältesten Kulturpflanzen und kommen ursprünglich aus dem Orient. Heute existieren über 50 verschiedene Sorten. Enthaltene Nährstoffe sind neben Eiweiß und Kohlenhydraten auch viele Ballaststoffe sowie die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan. Der hohe Puringehalt ist allerdings für Gicht-Erkrankte schädlich.

In Süd- und Mittelamerika werden größtenteils Bohnen verzehrt, welche bei falscher Zubereitung schwer verdaulich sein können. Daher sollten die vorgegebenen Einweich- und Kochzeiten unbedingt eingehalten werden. In Suppen, Eintöpfen, Salaten oder als Beilage werden aus diesem Grund häufig verdauungsfördernde Gewürze zugefügt.

Erbsen bekommt man getrocknet oder frisch zu kaufen und in einigen Ländern gelten sie als Sinnbild der Fruchtbarkeit. Erbsen gehören zu den eiweißreichsten Gemüsearten und durch den hohen Ballaststoffgehalt gehen die ebenfalls enthaltenen Kohlenhydrate langsamer ins Blut über. Zudem liefern sie Folsäure, Zink, Eisen, Kupfer und die Vitamine C und K.

Kichererbsen werden vielfach im Orient angebaut und verzehrt. Roh enthalten sie Giftstoffe und müssen vor dem Verzehr unbedingt gekocht werden. Zu Pulver vermahlen können sie als Mehlersatz verwendet werden oder finden sich zum Beispiel im bekannten „Hummus“.

Erdnüsse sind in der Lebensmittelproduktion nicht mehr wegzudenken. Egal, ob als gesalzener Snack, cremiger Aufstrich, Öl oder naturell. Die Erdnuss ist reich an Linolsäure sowie Vitamin E, Biotin, Kalium und Magnesium. Sie passt sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Gerichten.

Aus Südostasien kommt die Sojabohne in den Färbungen gelb, braun, grün, rot oder cremefarben. Ihre Formen reichen von klein und rund bis gewölbt und länglich. Meist werden die Bohnen in verarbeiteter Form angeboten als Tofu, Sojasauce, Sojaöl oder Sojabohnenpaste (Miso).

Wie alle Hülsenfrüchte sind sie nährstoffreich mit einer geringen Energiedichte. Sie sättigen langanhaltend und fördern die Verdauung. Zudem wirken sie positiv auf den Blutzuckerspiegel und stellen gerade für Vegetarier und Veganer wichtige Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoffquellen dar.

Quelle: Diabetes living, Ausgabe 06/2016 Dez.-Jan., S. 52 ff.


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